Faszinierende Landschaften - Exkursion in die Wistinghauser Senne

 

Wer vom Teutoburger Wald auf die Wistinghauser Senne blickt, kann sich wundern: Wie kommt diese einzigartige Landschaft zustande? Dieser Frage ging der Differenzierungskurs Biologie/Erdkunde (Jgst. 9) nach.

Am Rande der Senne, in der Nähe des Oerlinghauser Segelflugplatzes, startete unsere kleine Exkursion. Mit Blick auf den Oerlinghauser Tönsberg offenbarte sich uns ein Ökosystem, in welchem zwei völlig unterschiedliche Landschaften aufeinanderprallen: Das von Kalkstein geprägte, von Nadelhölzern dominierte Gebirge des Teutoburger Waldes trifft in der Senne auf eine einzigartige Heidelandschaft mit lichter Bewaldung, die nach dem Rückgang der schneebedeckten Tundra nach der letzten Eiszeit entstanden ist und wegen des Naturschutzgroßprojektes bis heute erhalten geblieben ist.

Durch das dichte Dickicht kleiner Schleichpfade, auf denen wir der Natur hautnahe kamen und viele Einblicke in die Aufforstungsmaßnahmen des Projektes bekamen, erreichten wir schließlich die Kalksteingrube und verschafften uns bei einem kleinen Picknick beim Aussichtspunkt oberhalb der Grube einen schönen Überblick über die Gegensätzlichkeit des Gebirges und der Senne.

Unsere Tour führte uns dann natürlich noch zu den Wildtier-Gehegen und wir konnten einen Blick auf die Exmoor-Ponys und die Schottischen Hochlandrinder werfen, die einen großen Beitrag zum Erhalt der Heidelandschaft leisten. Unterwegs konnten wir noch Feldforschungen des Projektes beobachten, die z.B. auch von Segelflugzeugen aus der Luft durchgeführt wurden.

Die Wistinghauser Senne ist eine faszinierende und wunderschöne Landschaft, die immer einen Besuch wert ist - und lernen kann man hier zusätzlich auch noch eine Menge!

(Sfs)

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